Joa, wiedermal einen Eintrag wegen meinem Bootchart ;)
Diesmal gehts es direkt ums Tuning von Archlinux.
Ich hatte mit 'normalen' Tuninmethoden (Daemons in backround packen, unnütze Module rauswerfen) schon eine Bootzeit von 15sec mit meinem neuen Samsung SA11 und dachte das währe schon ziemlich flott.
Dann fand ich einen Thread im amerikanischen Archlinuxforum mit einem 13sec Bootchart, ab da wars vorbei :D
Ich pimpte solange bis meine Bootzeit auch auf 13sec runter war, aber das reichte mir nicht ;)
Was ich genau gemacht habe werd ich hier schreiben, für den einen wird das der totale overkill und zuviel Arbeit sein, Geeks werden sich vllt freuen :D
Fangen wir an:
Die rc.sysinit
Eine wichtige Datei wenns um schnelleres Booten geht.
By default ist sie natürlich mit allem bestückt was man so brauchen könnte auf seiner Kiste:
Raid, Verschlüsselte Platten usw.
Wer das nicht braucht kann es natürlich rauswerfen :)
Ich werde jetzt nicht alles von der Pieke auf erklären, man sollte schon ein wenig Ahnung haben von dem was man tut.
So, die rc.sysinit ist bei default 426 Zeilen lang, ich hab sie auf 136 runtergeschrumpft:
http://echtor2oo3.de/paste/8983114.txt
Was hab ich gemacht? Ich hab alle vars aus der rc.conf direkt in die rc.sysinit eingetragen, außerdem hab ich alle Prozesse in den backround verfrachtet und alles unnötige rausgelöscht.
Gleiches in der initab:
Ab Zeile 20 wurde 'wait' zu 'once' (rs:S1:once:/etc/rc.single zb), die ttys wurden auf 2 reduziert und mein Loginmanager (Slim) wurde zu den Daemons verfrachtet.
Das sollte ein ziemlichen Geschwindigkeitsboost geben.
Module aus der rc.conf und mkinitcpio.conf rauszuwerfen sowie Daemons in Backround verfrachten sollte ja schon allgemein bekannt sein, dazu werde ich nichts schreiben.
Nun zu den Zeitaufwändigeren sachen:
Wer kein problem damit hat sein System neu aufzusetzen kann z.B. so wie ich ein flotteres Dateisystem wählen, in meinem Fall hab ich zu reiserfs gegriffen.
Außerdem kann man sich einen eigenen Kernel kompilieren was auchnoch ein paar Sekunden bringen kann..
Aber alles in allem haben sich für mich die zeitaufwändigen Sachen nicht gelohnt, wer baut schon 20min am Kernel rum um 1sec schneller zu sein :s
Ich hab es nur gemacht weil ich wissen wollte _was_ geht.. 10sec habe ich angepeilt, is leider nix draus geworden aber 11 sind auch schon beachtlich :)
Zum schluss kommen nochmal alle Configs aus meinem System und nen bißchen Medialer schwachsinn:
rc.sysinit: http://echtor2oo3.de/paste/8983114.txt
initab: http://echtor2oo3.de/paste/3734269.txt
mkinitcpio.conf: (kaum verändert, bringt bei mir iwie nix :s) http://echtor2oo3.de/paste/8552319.txt
und zum schluss die rc.conf: http://echtor2oo3.de/paste/4117413.txt
Vieleicht findet ihr ja noch nen booster und postet ihn hier :)
Hier nen Screenshot:
und nen Video:
( Kamera hat meine Freundin geführt, auch nen Pinguin die den Wahnsinn hier locker über sich ergehen lassen hat :D )
Thx an meine Freundin und #chaostreffpunkt für die Hilfe :)
Gruß Echtor2oo3
PS: Wer eine schlanke Kernelconfig für das Samsung SA11 sucht kann mich ja anschreiben, ich Poste sie dann :)
I think this problem is not completly solved.
Thank you very much for this easy to follow guide, it was very usefull.
Hallo,
habe gestern einen recht ähnlichen Artikel veröffentlicht (bin mit den bekannten rc.sysinit/inittab/modprobe/load-modules.sh-Tips auf einem 1GHZ Celeron von 33 auf 16 Sek. heruntergekommen) und wurde in einem Kommentar auf den Artikel hier aufmerksam gemacht worden - sehr beeindruckend.
Modifikationen über mkinitcpio haben hier keinen messbaren Erfolg gebracht (habe aber UDEV/Autodetect auch dringelassen), an den Bau eines monolithischen Kernels habe ich mich noch nicht herangetraut - gibt es da hilfreiche Tips/Links was das Herausfinden der nötigen Module, der Konfiguration und des EInbaus in GRUB an sich angeht?
Bei mir (Configs sind ja im Post) sieht es so aus:
rc::sysinit:/etc/rc.sysinit
rs:S1:once:/etc/rc.single
rm:2345:once:/etc/rc.multi
rh:06:once:/etc/rc.shutdown
su:S:once:/sbin/sulogin -p
und ich damit keinerlei probleme wie man auf dem Video sehen kann :)
once ist halt nix weiter wie zb & in bash.. er startet den prozess und springt gleich weiter zum nächsten ohne zu warten ob der vorherige schon durchgelaufen ist
Bei mir haut es so hin, evtl musst du mit der inittab nen bißchen spielen :/
„Ab Zeile 20 wurde 'wait' zu 'once'“
Danach brauchte mein Computer vier Anläufe, um zu starten. Der fing immer wieder von selbst an :(









